Walking Skeleton - Softwarearchitektur ohne Fleisch?

Conference Day
09.06.
ab 14:30 Uhr
bis 15:15 Uhr
Walking Skeleton
Architekturvision
Raum
Rebland

Abstract

In den agilen Vorgehensweisen wird Softwarearchitektur iterativ inkrementell im Rahmen der Architekturvision entworfen und weiterentwickelt. Dabei empfiehlt sich ein risikobasiertes Vorgehen. Es wird versucht, die risikoreichen Ansätze möglichst früh zu verproben um so wertvolles Feedback zu sammeln und zeitnah nachjustieren zu können. Mit dem Walking Skeleton hat Alistair Cockburn dazu ein Konzept vorgestellt. Es umfasst es alle grundlegenden Elemente, die für die Entwicklung, die Auslieferung und den Betrieb eines Softwaresystems erforderlich sind. Dazu zählen neben der Entwicklungs- und Betriebsinfrastruktur auch die Integrationspunkte und grundlegende Architekturkonzepte.

Wir diskutieren die Vorteile und die Herausforderungen dieses Patterns und erarbeiten die Unterschiede zu einem MVP (Minimum Viable Product), Prototyp sowie Durchstich. Außerdem betrachten wir das Zusammenspiel mit anderen Vorgehensmustern in der agilen Architekturarbeit wie Architekturvision, letzter vernünftiger Moment und qualitative Tests.

Falk Sippach

embarc Software Consulting GmbH

Falk arbeitet bei embarc als Softwarearchitekt, Berater und Trainer. Bereits seit 20 Jahren unterstützt er in meist agilen Softwareentwicklungsprojekten im Java-Umfeld. Als aktiver Bestandteil der Community (iSAQB, JUG Darmstadt, Java Champion) teilt er sein Wissen in Artikeln, Blogs, sowie bei Vorträgen auf Konferenzen oder Usergroups und unterstützt bei der Organisation diverser Veranstaltungen.