Pecha Kuchas

 
Conference Day - 22. Mai
 
13:30
2:15pm
 
VKSI presents: Architektur

Agilität in der Tierwelt - Welches Tier steckt in Dir?

Was haben Ameisen mit Agilität zu tun? Weshalb ist es vielleicht am geschicktesten, eine Kakerlake zu sein? Warum wärst du eventuell trotzdem lieber eine Biene? Und welches Tier charakterisiert Dich wohl am besten?

Diesen und anderen tierisch wichtigen Fragen gehen wir in dieser Pecha Kucha auf den Grund. Dabei präsentieren wir einige Beispiele aus der Tierwelt und zeigen ihre Verbindung zur agilen Welt auf.

Sabine Oboril

andrena objects ag, Deutschland

Sabine Oboril studierte an der Universität Karlsruhe (TH) Informatik und ist seit 2010 in der professionellen Software-Entwicklung tätig. Seit 2012 arbeitet sie bei der andrena objects ag. Ihr besonderes Interesse liegt im Bereich der Software-Qualitätssicherung sowie in der Verbesserung von Entwicklungsprozessen durch den Einsatz agiler Methoden.

Claudia Fuhrmann

andrena objects ag, Deutschland

Claudia Fuhrmann arbeitet seit 2014 als Softwareentwicklerin bei der andrena objects ag. Ihre Einsätze in Projekten mit Legacy-Systemen haben ihr veranschaulicht, wie wichtig es ist, auf die Codequalität zu achten. Daher setzt sie auf Clean Code und testgetriebene Entwicklung. Außerdem interessiert sie sich für agile Methoden wie Scrum und XP.

Sylvia Raab

andrena objects ag, Deutschland

Sylvia Raab ist seit 2016 in der agilen Softwareentwicklung bei der andrena objects ag tätig. Neben den XP Techniken wie Clean Code und testgetriebener Softwareentwicklung liegt ihr besonderes Interesse im Bereich der Kommunikation im gesamten Projektteam (Team und Stakeholder).

Improving Team Effectiveness

The people that really bring value to a company are not the individual performers. They are the people who can get others to perform.

Chances are, you work in a team. What makes a team successful? How can you improve the teams you are part of? How can you be invited to join the best-performing teams?

Google conducted a four-year study called Project Aristotle, sinking a lot of money into finding out what makes teams successful. In this talk I will briefly describe the results of their research, and explain why you should apply what they discovered at your workplace, and how you can do that.

We’ll focus on psychological safety, what it means and how you can create it. “Why programmers should be nice”.

If you’re a technically-minded person, then whether you like it or not, improving how you interact with others is probably more important for your career and your job satisfaction than any technical subject you could learn today.

John Fletcher

GFT, Deutschland

John Fletcher ist IT Architect bei der Firma GFT. Er interessiert sich besonders für Themen wie:

Coaching und Training von Entwicklern, wartbaren Code und Automatisiertes Testing. Er arbeitet gerade im Finanzen-Bereich.

Sicherheit im Softwarekopierschutz nach Kerckhoffs‘ Prinzip

Traditionell basiert die Sicherheit eines Kopierschutzes für Software auf der Geheimhaltung des Schutzverfahrens. Dies hat zur Folge, dass alle mit demselben Schutzverfahren geschützten Programme auch mit dem gleichen Angriffsverfahren gehackt werden können.

Für einen Angreifer heißt dies: Wurde für ein geschütztes Programm ein erfolgreicher Angriff entwickelt, so ist der Angriff mit sehr wenig Aufwand auch auf andere geschützte Programme anwendbar. Es kann sich daher für einen Hacker lohnen, erheblichen Aufwand in einen generischen Angriff auf ein Schutzverfahren zu investieren, da der Angriff „skaliert“ und kommerziell ausnutzbar ist.

Dem entsprechend gibt es für viele Schutzverfahren kurze Anleitungen, wie sich der Schutz auch ohne Fachkenntnisse mit geringem Aufwand umgehen lässt.

Wäre der Schutz jedoch so gestaltet, dass für jedes neue geschützte Programm der gleiche Aufwand jedesmal aufs Neue fällig wäre, so könnte ein Angreifer eventuell ein Programm erfolgreich angreifen. Aber um das nächste, gleich geschützte Programm ebenfalls anzugreifen, wäre erneut der hohe Aufwand fällig. Damit skaliert der Angriff nicht mehr und eine kommerzielle Verwendung des Angriffs ist nicht mehr möglich. Es gibt dann auch keine kleine Anleitung, wie ein Programm geknackt werden kann.

Um dies zu erreichen darf nun der Schutz nicht mehr darin bestehen, dass das Schutzprinzip geheim ist, sondern die Sicherheitsmechanismen müssen auch bei bekannten Schutzprinzipien weiterhin Schutz gewährleisten. Dies ist vergleichbar mit der Forderung von Kerckhoffs, dass die Sicherheit einer Verschlüsselung nicht auf der Geheimhaltung des Verfahrens, sondern nur auf der Geheimhaltung des Schlüssels basieren darf.

Dr. Peer Wichmann

WIBU-SYSTEMS AG, Deutschland

Studium der Informatik in Karlsruhe mit Schwerpunkt IT-Sicherheit

1998 Promotion an der Universität Karlsruhe
Bis 2003 Abteilungsleiter im Forschungszentrum Informatik
Seit 2004 Senior Cryptographer bei WIBU-SYSTEMS
Seit 2016 IT-Sicherheitsbeauftragter bei WIBU-SYSTEMS

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Agilität

Die Geschichte der Agilität beginnt nicht mit Scrum, sondern mit RAD und DSDM und sogar davor. Denn noch nie war das Wasserfallmodell das Non plus ultra. Selbst Royce empfahl ein iteratives Vorgehen für die Software-Entwicklung.

Nach einem Rückblick auf die tatsächliche Geschichte der Agilität fasst der Vortrag Statistiken und Studien über den aktuellen Stand zusammen: Verbreitung verschiedener agiler Vorgehen, tatsächliche Umsetzung und Abweichungen von der „reinen Lehre“, Erfolgsfaktoren und Nebenwirkungen.

Und zuletzt werfen wir noch einen Blick auf die Trends in der Agilität, insbesondere die immer weitere Verbreitung auch in großen und verteilten Teams, also vielen Anwendungsbereichen, wofür sie eigentlich nicht gemacht wurde. Diese Ausweitung des Anwendungsbereichs führt zu einer Re-Integration zwischendurch verworfener klassischer Praktiken.

Andrea Herrmann

Herrmann & Ehrlich, Deutschland

Freiberufliche Trainerin und Beraterin für Software Engineering. Sie hat mehr als 20 Berufsjahre in Praxis und Forschung: 7 Jahre als Beraterin und Projektleiterin, 10 Jahre in der Forschung und universitären Lehre, bis hin zu Vertretungs- und Gastprofessuren. Mehr als 100 Fachpublikationen, regelmäßige Konferenzvorträge, offizielle Supporterin des IREB-Board, Mitautorin von Lehrplan und Handbuch des IREB für die CPRE Advanced Level Zertifizierung in Requirements Management, Regionalgruppensprecherin der Gesellschaft für Informatik in Stuttgart/ Böblingen. www.herrmann-ehrlich.de