Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie oder: Wie mir Kategorientheorie half, zu einem besseren Entwickler zu werden (Level: Beginner)

Conference Day - 20. Februar
 
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Technologien und Tools
 
Raum Alan Turing

Seitdem Philip Wadler in den 1990er Jahren zeigte, wie mit dem kategorientheoretischen Konzept der Monade insbesondere I/O-Operationen ohne Seiteneffekte realisierbar waren, hat sich gezeigt, dass Ergebnisse der Kategorientheorie und der abstrakten Algebra äußerst nützliche Abstraktionen auch für die Programmierung bieten.

Für die Entwicklung wartbarer Computersysteme ist es unabdingbar, vernünftige und dem Problem angemessene Abstraktionen zu finden.

Je weniger es notwendig ist, das Rad immer wieder neu zu erfinden, umso agiler kann auch entwickelt werden.

Was ist ein Monoid? Woher kenne ich dieses Konstrukt? Warum ist ein so einfaches Konstrukt so erstaunlich nützlich?

Was hat es mit Monaden auf sich und warum gibt es im funktionalen Umfeld geradezu einen Hype?

In diesem Vortrag werden obige Fragen beantwortet und die Konzepte an Hand von Beispielen erläutert.

Kai Gellien

GFT Technologies SE, Deutschland

Kai Gellien ist Senior IT-Consultant bei der GFT. Seine Schwerpunkte sind agile Methoden, objektorientierte und funktionale Softwareentwicklung sowie Projektinfrastruktur.