Darfs auch etwas kleiner sein? Serverlose Microservices mit AWS Lambda

Conference Day - 16. Februar
 
11:40
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Technologie / Innovation
 
Konferenzraum 1.801

Es gibt Momente, in denen will man einfach nur Code schreiben und diesen in der Cloud ausführen. Ohne sich lange mit der Infrastruktur aufhalten zu müssen, ohne Infrastruktur dauerhaft betreiben/laufen lassen zu müssen. Weil man es nicht braucht, weil man es nicht will, weil es teuer ist.
Ereignisgesteuerte Funktionen in der Cloud ausführen - darauf ist AWS Lambda spezialisiert. Wir Entwickler schreiben einfach nur noch den Code. In JavaScript (Node.js), Java oder Python. Um den Rest kümmert sich Lambda. Und abgerechnet wird in 100ms Blöcken. Wer effizienten Code schreibt, zahlt also entsprechend wenig.
Auf AWS eigene Ressourcen kann direkt zugegriffen werden, denn die komplette AWS-API steht in Lambda zur Laufzeit zur Verfügung. Zusammen mit dem AWS API-Gateway erhalten Lambda-Services eine HTTP-/REST-Schnittstelle und können auch mit dem Rest der Welt kommunizieren.
Wer also davon überzeugt ist, dass Microservices wirklich klein sein müssen, der muss sich mit AWS Lambda beschäftigen. Viel kleiner geht schon nicht mehr. Und App-Server? Die waren gestern...

Niko Köbler

www.n-k.de

Niko Köbler macht irgendwas mit Computern, viel im Web, meistens (funktional) auf der JVM. Er ist Co-Lead der JUG Darmstadt, Autor und Sprecher auf internationalen Konferenzen.
Niko tweetet unter @dasniko.