Swift: Ein Überblick

Conference Day - 10. März
 
15:15
16:00
 
Technology
 
Seminarraum 1.802

Apples neue Programmiersprache Swift kam im Sommer 2014 für viele Überraschend. Und es war ein Kulturschock. Waren Apple-Entwickler eine auf dem alteingesessenen C aufgesetzte, kleine dynamische Sprache gewöhnt, müssen sie sich nun mit einer komplexen und statischen Sprache auseinandersetzen, die zahlreiche moderne (und ein paar alte) Konzepte vermischt.
In 45 Minuten lässt sich natürlich keine Sprache lehren. Stattdessen soll der Vortrag eine Kostprobe für die Sprache vermitteln und die Verwandtschaftsgrade zu Scala, Haskell, Rust und co. ausloten. Untermalt wird das Ganze durch persönliche Erfahrungen und Berichte über den Kulturschock des Wechsels von dynamischer zu statischen Sprache, der einigen Apple-Entwicklern Sorgen bereitet. Zu kurz kommen natürlich auch nicht die dunklen Ecken, die es in dieser schnell iterierenden Sprache (noch) zuhauf gibt.
An Sprach-Aspekten werden auf jeden Fall Closures und Generics, die Tücken von Automatic Reference Counting (ARC) im Vergleich zu GC, Value- und optionale Typen angesprochen. Obskurer wird es dann mit (Protokoll-)Extensions, Tagged Enums und Pattern Matching. Und schließlich folgt ein Blick auf Exceptions, die gar keine sind und die merkwürdigsten Features von Swift.

Vortragsfolien: 

Nikolaj Schumacher

In2Experience GmbH

Nikolaj Schumacher ist bei der In2Experience GmbH ist er für die mobile Entwicklung verantwortlich. Nebenbei entwickelt er freiberuflich iOS- und Mac-Software und pflegt Open-Source-Libraries.

Swift verfolgt er seit der ersten Stunde und referiert regelmäßig darüber bei den Frankfurter CocoaHeads. 2015 war er Speaker auf der iOS- und Mac-Entwicklerkonferenz Macoun und hält dort einen Vortrag über die Mächtigkeit und Schwächen des Swift-Typsystems.