Sprachorientierte Geschäftsanwendungen

 
16:15 - 16:55
 
Konferenzraum 1.801

Domänenspezifische Sprachen sind eine alte Idee: da eine DSL direkt aneiner (fachlichen) Domäne ausgerichtet ist, lassen sich damit Sachverhalte in der Domäne besser (knapper, verständlicher) beschreiben. Wenn die Sprache gut gestaltet ist, lassen sich auf dem Modellen domänenrelevante Analysen durchführen, und es kann lauffähiger Code generiert werden.

Im Laufe der letzten Jahre haben sich die Werkzeuge zum Bau von DSLs insofern weiterentwickelt als dass sie nun verschiedenste Notationen unterstützen, darunter Text, Unstrukturierte Prose, mathematische Symbole, Tabellen und Diagramme. Auch das Mischen dieser Notationen ist möglich. Damit lassen sich Sprachen bauen die sich auch für Nicht-Programmierer eignen; Sprachen können damit eine zentrale Rolle in Geschäftsanwendungen spielen.

In diesem Vortrag motiviere ich die Idee von Sprachorientierten Geschäftsanwendungen und gehe auf den technischen Hintergrund (DSLs, Tools) ein. Verschiedene Beispiele solcher Anwendungen, basierend auf der JetBrains MPS Language Workbench, runden den Vortrag ab.

Dr. Markus Völter

Independent/itemis

Dr. Markus Völter arbeitet als freiberuflicher Berater und Coach für die itemis AG in Stuttgart. Seine Schwerpunkte liegen dabei auf Architektur, Modellgetriebener Softwareentwicklung und domänenspezifischen Sprachen sowie Produktlinenengineering. Er hält regelmäßig Vorträge auf den entsprechenden Konferenzen und ist (Mit-) Autor verschiedener Bücher, Patterns und Artikel. Markus ist zu erreichen unter http://www.voelter.de sowie via voelter@acm.org.