Keynote: Antifragile Software für die Welt des 21. Jahrhunderts

 
13:15 - 14:10
 
Konferenzraum 1.801

Die meisten von Menschen gemachten und kontrollierten Systeme sind „fragil“, d.h., sie leiden unter zu starken und zu unterschiedlichen Kräften von Außen und werden dadurch beschädigt. Natürliche Systeme dagegen, wie etwa der menschliche Körper oder die Evolution selbst, profitieren von der Variabilität der äußeren „Stressoren“; sie „lernen“ durch die Reize der Umwelt und werden dadurch stärker. Der Zufallsforscher Nicholas Taleb - bekannt geworden als Autor des Buches „The Black Swan“ - hat diesem Phänomen einen Namen gegeben: Antifragilität.

Software ist menschengemacht und damit überwiegend „fragil“. Welche Elemente der Antifragilität können wir auf softwarebasierte Systeme, auf Programmiersprachen und auf den Prozess der Softwareentwicklung anwenden, um die wachsenden Anforderungen an die Software unserer Zeit zu erfüllen? Ist „Agilität“ bereits „anti-fragil“ oder müssen wir schon wieder umdenken?"

Johannes Link

Selbstständiger Softwaretherapeut und Programmierer

Seit 20 Jahren befindet sich Johannes Link im unermüdlichen Einsatz, um den Spaß am Programmieren mit dem Anspruch hoher Softwarequalität in Einklang zu bringen. Dies hat er bereits in unterschiedlichen Rollen versucht: als Entwickler, technischer Projektleiter, Buchautor, Konferenzredner, agiler Coach, Managementberater und Start-Up-Gründer, sowie seit einigen Jahren als Softwaretherapeut. Das Thema testgetriebene Entwicklung ist ihm so wichtig, dass er bereits zum dritten mal ein Buchprojekt zu diesem Thema durchführt: http://johanneslink.net/tddentschluesselt

Mehr über Johannes, seine Projekte und seine softwaretechnischen Leidenschaften erfährt man auf http://johanneslink.net