Agile Transition: Core Culture matters!

 
10:45 - 11:25
 
Konferenzraum 1.801

Agilität auf Team-, Produkt- und Organisations-Ebene setzt einen agilen Dreiklang voraus.

Der agile Dreiklang kommt zustande, wenn die drei agilen Dimensionen

  1. Agiles Requirements Engineering (ARE) mit Fokus auf den Kundennutzen
  2. Agiles Projekt-Management (APM) mit Fokus auf die Produktivität
  3. Agiles Software Engineering mit Fokus auf die Qualität und Lieferfähigkeit

gleich stark auf der Team- und Produkt-Ebene ausgeprägt sind und die sie umgebende Unternehmenskultur die damit einhergehenden Veränderungen annimmt oder zumindest toleriert.

Dieser Vortrag fokusiert auf die Herausforderungen bei der Einführung von Agilität auf Unternehmensebene.

Out-of-the-box Frameworks zur Einführung von Agilität suggerieren, dass die Einführung von sogenannten agilen "Best Practices", die in anderen Unternehmen sehr gut funktionieren, auch im eigenen Unternehmen eingeführt werden können und schnell den erhofften Agilisierungseffekt zeigen.

Oftmals entflammen jedoch schon nach relativ kurzer Zeit schwere Konflikte in den von der Einführung betroffenen Bereichen auf, die immer mehr Zeit und Kraft des Managements binden. Diese Zeit und Kraft fehlt dann, um das eigentliche Vorhaben - die agile Transition - voran zu treiben. Das Vorhaben droht zum Stillstand zu kommen. Statt die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu erhöhen, droht die die Agile Transition dem Unternehmen genau die Kraft zu rauben, die es für seine Innovationsfähigkeit benötigt.

Hagen Buchwald

andrena objects ag

Hagen Buchwald, Vorstand der andrena objects ag, Karlsruhe, studierte von 1988 bis 1994 Wirtschaftsingenieurwesenam Karlsruhe Institute of Technology (KIT), der damaligen Universität Karlsruhe. Er ist seit 1994 in der IT Industrie tätig und hat als Vorstand eines IT-Beratungsunternehmens viel Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von Software-Projekten für Banken und Versicherungen aufgebaut. Seit 2008 ist er Vorstand des CyberForums, des HighTech.Unternehmer.Netzwerks in der TechnologieRegion Karlsruhe. Von Oktober 2008 bis September 2011 bildete er im Zuge eines Lehrauftrags am KIT die angehenden Wirtschaftsingenieure im Paradigma des Objektorientierten Software-Engineerings aus. Seit Oktober 2011 verstärkt er das Vorstandsteam der andrena objects bei der Umsetzung der Vision, dass Software Made in Germany zum Qualitätsbegriff werden kann, wenn es gelingt, die Stärken des deutschen Ingenieurdenkens auf das Software-Engineering zu übertragen.